Erster Blog-Versuch einer Musikerin

Wie kann sich eine Musikerin mit Worten ausdrücken, die sonst alles visuell oder kinestätisch auffasst? Das weiß ich noch überhaupt nicht, aber ich habe ja als einen meiner Top 10 für 2012 ganz oben aufgeschrieben: öfters was neues ausprobieren!

Na also, nach dem Motto, wer es macht, kann’s….

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3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. artoscript
    Feb 12, 2012 @ 11:26:42

    Ein Kommentar ist dies höchstens im übertragenen Sinne, aber vielleicht freut Sie das trotzdem. zu gestrigen Konzert „Tänze durch Europa“:

    Aufgespielt zum Tanz
    Künstlerorchester der UdK
    im Joseph-Joachim-Konzertsaal Berlin

    Gerade mal ein Jahr alt ist das „Künstlerorchester der UdK“, das auf Initiative von Studierenden entstand und interessierten Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aller vier UdK-Fakultäten Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren bietet. Mit den Streichern begann es, und erst seit dem laufenden Wintersemester haben auch Holz- und Blechbläser Zugang. Mit seinem Programm „Tänze durch Europa“ stellte das Orchester den bisher erreichten Status vor, vermittelte aber auch einen lebendigen Eindruck von der aufgeschlossenen Atmosphäre und der unverbildeten Spielfreude unter Leitung der Dirigentin Marion Leleu, die selbst an der UdK Bratsche unterrichtet und das Konzert nicht nur dirigierte, sondern auch die erläuternde Moderation zu den einzelnen Beiträgen übernahm. Die ungezwungene, beinahe familiäre Stimmung unter den Künstlern übertrug sich auch auf die Publikumsreaktionen im gut besuchten Joseph-Joachim-Konzertsaal an der Bundesallee.
    Das Programm verband tänzerisch akzentuierte Kompositionen aus Barock, Romantik und Moderne. Am Beginn stand die Märzsuite des im Jahre 2000 verstorbenen Ungarn Ferenc Farkas, die bereits eine Begegnung mit den Rhythmen ungarischer Folklore vermittelte. Daran schloß sich Johann Sebastian Bachs Cembalokonzert BWV 1056 mit dem Solisten Emil Wölz aus Professorin Mitzi Meyersons Cembaloklasse an. Darauf folgten Rumänische Volkstänze von Béla Bartók, deren Klängen auch fünf Tänzerinnen und Tänzer in der Choreographie von Julia Becker einen optischen Akzent hinzufügten. Nach der Pause dann Bachs Orchestersuite BWV 1066 mit Cembalo-Continuo vom Meyerson-Cembalisten Daniel Turnbull, während sein Kommilitone Emil Wölz sich diesmal für ein paar Schrittfolgen dem begleitenden Tanzensemble hinzugesellte. Den Abschluß bildete Antonín Dvoráks 1879 uraufgeführte Tschechische Suite opus 39, diesmal wieder nur den Instrumenten vorbehalten, unter denen sich die Holz- und Blechbläser als markant stabilisierender Faktor erwiesen. Viel Beifall für ein engagiertes, junges Orchester, das gewiß noch die Homogenität seines Klanges steigern kann, das aber in seiner kurzen Geschichte bereits einen beachtlichen Leistungsstand erreicht hat.

    Freundliche Grüße
    Horst Rödiger

    Antwort

  2. artoscript
    Feb 12, 2012 @ 11:35:07

    Pardon, Daniel Turnbull muß natürlich Daniel Trumbull heißen.

    Antwort

  3. marionleleu
    Feb 13, 2012 @ 16:05:53

    Vielen Dank, Herrn Rödiger, für Ihre Besprechung unseres Konzerts! Ich erlaube mir, auf der Facebook-Seite des Orchesters einen Link auf Ihren Artikel zu stellen.
    Herzliche Grüße,
    Marion Leleu

    Antwort

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